Neu: IO-Link Vereinzeler von Wörner

Veröffentlicht am 29. September 2026 um 13:04

Mit dem neuen IO-Link-Vereinzeler erweitert Wörner sein Produktprogramm für automatisierte Transfersysteme um eine intelligente Lösung zur Steuerung und Überwachung von Werkstückträgern.

Die Produktneuheit kombiniert Aktorik und Sensorik in einer einzigen Komponente und stellt gleichzeitig wichtige Prozess- und Diagnosedaten über IO-Link zur Verfügung. Dadurch reduziert sich der Verdrahtungs- und Installationsaufwand, während zusätzliche Informationen über den Zustand und die Nutzung des Stoppers direkt für die Anlagensteuerung verfügbar werden.

Aktorik und Sensorik in einer Komponente

Stopper übernehmen in automatisierten Produktions- und Montagelinien eine zentrale Aufgabe: Sie halten Werkstückträger gezielt an definierten Positionen an und geben diese entsprechend dem Produktionsablauf wieder frei.

Bei herkömmlichen Lösungen werden Aktor und Sensorik häufig separat angeschlossen. Der neue IO-Link-Stopper von Wörner vereint beide Funktionen in einem System. Dadurch werden weniger Leitungen und Anschlüsse benötigt, was die Installation vereinfacht und gleichzeitig den Aufwand bei Inbetriebnahme, Fehlersuche und Wartung reduziert.

Prozess- und Diagnosedaten über IO-Link

Über die integrierte IO-Link-Schnittstelle können neben den Schaltzuständen zusätzliche Betriebs- und Zustandsinformationen ausgelesen werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Betriebsspannung

  • Temperatur

  • Betriebszeiten

  • Zykluszeiten

Die erfassten Daten können an die übergeordnete Anlagensteuerung sowie an Analyse- und Wartungssysteme übertragen werden. Damit stehen wichtige Informationen über den aktuellen Zustand und die Nutzung der Komponente direkt im Automatisierungssystem zur Verfügung.

Grundlage für zustandsorientierte Wartung

Die zusätzlichen Prozess- und Diagnosedaten ermöglichen eine bessere Überwachung des Stoppers im laufenden Betrieb. Abweichungen bei Temperatur, Spannung oder Schaltverhalten können frühzeitig erkannt und für zustandsorientierte Wartungskonzepte genutzt werden.

Auf diese Weise entwickelt sich der klassische Stopper zu einer intelligenten Komponente innerhalb des Transfersystems: Neben dem gezielten Stoppen und Freigeben von Werkstückträgern liefert er relevante Daten für Anlagensteuerung, Diagnose und Wartung.

Mit dem neuen IO-Link-Stopper ergänzt Wörner sein Portfolio um eine kompakte Lösung, die bewährte Stoppertechnik mit den Möglichkeiten moderner, datenbasierter Automatisierung verbindet.

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